Breiter Schulterschluss in der Innsbrucker Volkspartei

Appler, Anzengruber und Gruber präsentieren einstimmig beschlossene Beschlüsse

 

Im Stadtparteivorstand der Innsbrucker Volkspartei wurden gestern Abend einstimmig die Weichen in der Innsbrucker Gemeinderatsfraktion neu gestellt und nachfolgende Beschlüsse gefasst. Franz Xaver Gruber wird bereits im Feber das Amt des Vizebürgermeisters zurücklegen. Seitens der Fraktion der Innsbrucker Volkspartei wird Gemeinderat Johannes Anzengruber als neuer Vizebürgermeister nominiert. Stadtparteiobmann Christoph Appler wird nach seiner Rückkehr in den Gemeinderat wieder die Funktion des Klubobmannes übernehmen. Sein Stellvertreter als Klubobmann wird Gemeinderat Reinhold Falch, der für den Tiroler Seniorenbund als Gemeinderat in Innsbruck tätig ist.

Dazu ÖVP-Stadtparteiobmann Christoph Appler: „Die aktuellen Entwicklungen haben der Volkspartei in der Stadt Innsbruck nicht gut getan. Gemeinsam haben wir deshalb in den letzten Tagen zahlreiche Gespräche geführt und intensiv darüber beraten, wie es uns gelingen kann, diese Negativspirale zu durchbrechen. Es freut mich, dass wir nunmehr zu einer gemeinsamen Lösung gelangt sind, die von allen mitgetragen wird. Der Reformprozess wird selbstverständlich nicht abgeblasen, sondern neu aufgesetzt und mit Tempo vorangetrieben.“

„Die geordnete Übergabe ist mir ein großes Anliegen. Mir ist wichtig, dass der Klub und Partei für die Zukunft gut aufgestellt sind. Aus diesem Grund scheide ich ohne Groll früher als geplant aus dem Amt des Vizebürgermeisters aus und wünsche dem Team viel Erfolg. Selbstverständlich werde ich Johannes Anzengruber rechtzeitig in die Amtsgeschäfte einführen, damit ein nahtloser Übergang gewährleistet ist“, so Vizebürgermeister Franz Xaver Gruber.

„Wir haben gestern in der Vorstandssitzung offen und ehrlich die Entwicklungen der letzten Tage angesprochen. Jetzt geht es darum, dass wir gemeinsam den Blick in die Zukunft richten. Das Vizebürgermeisteramt ist eine riesengroße Aufgabe, die ich mit Freunde, aber vor allem auch mit viel Demut annehme“, sagt Gemeinderat Johannes Anzengruber abschließend.

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