Das Tragen von Messern darf kein Statussymbol sein!

ÖVP fordert rasche Präventionsmaßnahmen gegen Messerattacken

Die Aufregung in den Reihen der Opposition war riesengroß, als die unter Sebastian Kurz geführte Türkis-Blaue-Bundesregierung im November des letzten Jahres,  ein generelles Waffenverbot, also auch von Messern und Hiebwaffen, für Drittstaatsangehörige und damit für Asylbewerber, einführte.

„Teile der Opposition spielten damals den besorgniserregenden Anstieg der Messerattacken herunter und leugneten vor allem den bei speziellen Tätergruppen vorhanden Migrationshintergrund. Die aktuellen Zahlen zu den Messerattacken in der Tiroler Kriminalstatistik bestätigen jetzt den von der Volkspartei eingeschlagen Kurs, nämlich massiv gegen die steigenden Gewalttaten mit Messern vorzugehen“, so reagiert heute der für die Sicherheit ressortzuständige Innsbrucker ÖVP-Vizebürgermeister Franz X. Gruber auf den besorgniserregenden Trend bei Messerangriffen in der Kriminalstatistik in Tirol.   

„Die Prävention muss gegen diese Gewaltverbrechen rasch hochgefahren werden. Die Bewusstseinsbildung durch Exekutive, Schulbehörden und NGO, dass Messerstiche meist lebensgefährliche Verletzungen verursachen, muss bundesweit in einer breitangelegten Kampagne erfolgen. Diese Forderung haben wir von Seiten der Innsbrucker Volkspartei in einem Schreiben an den Bund schon Ende 2018 artikuliert. Leider konnten diese Maßnahmen auf Bundesebene durch den Sturz der Bundesregierung im Zusammenhang mit dem Ibiza-Video nicht umgesetzt werden. Sobald die neue Bundesregierung im Amt ist, nehmen wir einen weiteren Anlauf, damit so rasch wie möglich diese notwendigen Präventionsmaßnahmen umgesetzt werden. In Anbetracht, dass großteils junge Männer Messertäter sind, muss auch ganz klar signalisiert werden, dass in unserer Gesellschaft das Tragen von Messern nicht notwendig ist und kein Statussymbol sein darf“, fordert VBM Gruber.

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