Kein flächendeckendes Tempo 30, auch nicht durch die Hintertüre

Lutz: „Wir machen Verkehrspolitik ohne ideologischen Schranken.“

Zum neuen Anlauf für Tempo 30 der Grünen in Innsbruck übt heute VP-Klubobmann und gf. ÖVP-Stadtparteiobmann GR Christoph Appler Kritik an der Vorgangsweise: „Es ist kein guter Stil, wenn man seinen Partnern in der Regierung Konzepte über die Medien ausrichtet. Vom sogenannten Masterplan30 und den 18 Vorschlägen hören wir zum ersten Mal. Solche für die Stadt relevanten Vorhaben sollten zuerst koalitionsintern in den zuständigen Gremien diskutiert werden anstatt mit unausgegorenen Plänen vorzupreschen.“

„Die Grünen sind beim Verkehr ideologisch angetrieben und wollen daher nur den Individualverkehr weitgehend abschaffen. Für uns ist der Individualverkehr sicher kein Feindbild. Die Volkspartei entscheidet jede Verkehrsmaßnahme grundsätzlich aufgrund von fachlichen Kriterien ohne ideologische Schranken. Wir werden uns sicher nicht gegen einzelne Vorschläge zu punktuellen Geschwindigkeitsbegrenzungen verwehren, wenn sie notwendig und sinnvoll sind. Was wir aber sicher nicht wollen ist, dass aus den zahllosen Tempo30-Vorschlägen eine quasi flächendeckende Tempo-30-Zone in Innsbruck entsteht. Wir bleiben dabei: Mit der Volkspartei wird es sicher kein flächendeckendes 30 in der Landeshauptstadt geben, auch nicht durch die Hintertüre“, stellt ÖVP-Verkehrssprecherin GR Mariella Lutz fest.

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