Komfüdro-Schließung wäre vollkommen unverantwortlich

Unbetreute Drogenkranke würden in andere Stadtteile ausweichen

Das Komfüdro ist eine unverzichtbare Sozialeinrichtung für Suchtkranke. Dieses Tageszentrum plötzlich zu sperren, wäre vollkommen unverantwortlich und würde das Problem überhaupt nicht lösen, sondern nur noch mehr verschärfen. Die unbetreuten Drogenkranken würden dann nämlich nur in die anderen Stadtteile ausweichen. Wir brauchen diese niederschwellige Anlaufstelle der Caritas notwendig. Die Forderung der Sofort-Schließung von StR Andrea Dengg ist rein populistisch und wie immer bei den FPÖ-Statements nicht ganz zu Ende gedacht“, so reagiert heute der für die Sicherheit und Soziales zuständige ÖVP-Vizebürgermeister Franz X Gruber auf das Ansinnen der FPÖ, das Mentlvilla-Tageszentrum unverzüglich schließen zu wollen.  

„Aufgrund der hohen Anzahl der Klienten vor Ort benötigen wir eine zweite Einrichtung. Hier ist die Stadt in enger Zusammenarbeit mit dem Land Tirol auf der Suche nach einem zweiten Standort. Damit werden auch die Anwohner im Umfeld der Mentlvilla entlastet werden. Daher brauchen wir in dieser sensiblen Angelegenheit keinen billigen Aktionismus, sondern ein ruhiges, planmäßiges Vorgehen“, informiert VBM Gruber über die Pläne der Stadt.  

Zum Thema Sicherheit vor Ort stellt VBM Gruber fest: „Aufgrund der aktuellen Vorkommnisse wurde eine intensive Bestreifung durch die MÜG selbstverständlich schon längst veranlasst. Dazu bedarf es keiner Zurufe von Seiten der FPÖ. Die MÜG überwacht auch die konsequente Einhaltung des Alk-Verbotes, denn auch Drogenkranke müssen sich an Regeln halten. Das Alkohol-Verbot wurde auf Antrag der ÖVP von der FPÖ im Gemeinderat mitbeschlossen.“

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