VBM Gruber fordert härtere Gangart der Justiz und mehr Wertekurse für Asylwerber

Reaktion zum Mord im Reichenauer Asylwerberheim

„Die Familientragödie im Reichenauer Asylwerberheim macht mich tief betroffen. Besonders die Brutalität mit der diese Tat durchgeführt wurde, ist erschütternd. Dieser Vorfall zeigt, dass die von mir eingeführten Wertekurse und die Gewaltprävention für Asylwerber besonders wichtig sind, und unbedingt fortgeführt bzw. ausgebaut werden müssen. Generell gehört auch endlich eine härtere Gangart bei der Justiz eingelegt. Jede Form der Gewalt und jedes Vergehen an Frauen muss aus generalpräventiven Gründen konsequenter und härter bestraft werden. Wir müssen den Asylwerbern, die oft aus Kriegsgebieten kommen, ein ganz klares Signal senden, dass hier in Österreich die Uhren komplett anders ticken“, so der für die Sicherheit ressortzuständige Innsbrucker ÖVP-Vizebürgermeister Franz X. Gruber in einer ersten Reaktion zum Mord in einer Unterkunft für Asylwerber in der Tiroler Landeshauptstadt. „Ich erwarte mir zukünftig von den Tiroler Sozialen Diensten ein besseres Krisenmanagement, eine ständige Erreichbarkeit der Führungsebene sowie eine rasche und transparente Öffentlichkeitsarbeit bei Notfällen. Die Handhabung dieses tragischen Vorfalles ist gelinde gesagt suboptimal gelaufen. Auch an Sonn- und Feiertagen muss eine so wichtige Sozialeinrichtung wie die TSD GmbH handlungsfähig sein. Diese Strukturreform muss unverzüglich angegangen werden“, fordert VBM Gruber abschließend. 

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