Parkraumbewirtschaftung in Innsbruck: Land erteilt weiterer Gebührenerhöhung eine klare Absage

Mario Gerber, Landesrat und Stadtparteiobmann: "Die Menschen in Innsbruck brauchen keine neue Kostenexplosion beim Parken, sondern spürbare Entlastung."

Die geplante Erhöhung der Parkgebühren in Tirol wird nicht kommen. Landeshauptmann Anton Mattle hat nach intensiven Gesprächen entschieden, die im Rahmen der Novelle des Tiroler Parkabgabegesetzes vorgesehene Anhebung der Höchstparkabgabe von 1,10 Euro auf 1,60 Euro je angefangener halber Stunde nicht umzusetzen. Die Sozialpartner und die Innsbrucker VP unter Stadtparteiobmann Mario Gerber hatten eine solche Erhöhung kritisch gesehen. Ohne diese Absage wären ab 1. Jänner 2027 Parkgebühren von bis zu 3,20 Euro pro Stunde möglich gewesen, ein Anstieg um mehr als 45 Prozent.

"Ich bin Landeshauptmann Mattle dankbar, dass er hier ein klares Machtwort gesprochen und die Anliegen der Innsbruckerinnen und Innsbrucker sowie von Wirtschafts- und Arbeiterkammer ernst genommen hat", so Gerber weiter. "Das ist ein wichtiges Signal gegen eine ungebremste Kostenexplosion beim Parken."

Auch Wirtschaftskammer und Arbeiterkammer hatten die geplante Anhebung der Höchstsätze kritisiert. Von einer zusätzlichen Belastung für Pendlerinnen und Pendler, Handwerks- und Servicebetriebe sowie für die Kundschaft heimischer Unternehmen war die Rede, ebenso von der Gefahr, dass Ortszentren durch immer höhere Parkgebühren an Frequenz verlieren. Die geplante Erhöhung sei zudem nicht ausreichend begründet gewesen.